Die alte Saison ist gerade mal 3 Wochen vorbei, da haben sich bereits ein halbes Duzend Vereine über ihre Trainersituation in der kommenden Saison geäußert. Die Reise nach Jerusalem auf den Trainerstühlen hat also bereits begonnen.
Kontinuität auch ohne Aufstieg
Noch ist die Aufstiegsfrage nicht vollends geklärt, aber auch bei einem Verbleib in der Regionalliga wird an der Seitenlinie des BSV Wulfen in der nächsten Saison Philipp Kappenstein stehen. Der ehemalige Spieler des BSV geht damit in seine 3. Saison. Durch den direkt verpassten Aufstieg gab es zunächst wohl ein kleines Fragezeichen, ob Wulfen Kappenstein halten könnte. Inzwischen blickt dieser aber bereits voller Tatendrang in die Zukunft und möchte jetzt einen ambitionierten Kader, der sowohl in der Pro B mithalten, als auch in der Regionalliga oben mitspielen kann, zusammenstellen.
Ebenfalls auf Kontinuität setzt die BG Hagen, bei denen Kosta Filippou ebenfalls in seine 3. Saison geht. Allerdings dürften die Ziele in Hagen etwas anders sein als in Wulfen, geht es als Farmteam von Bundesligist Phoenix Hagen doch in erster Linie darum den Nachwuchs zu fördern und ihnen Spielzeit zu geben.
Vom Spielfeld an die Seitenlinie
Bei den Bochum AstroStars wechselt Kai Friedrich vom Spielfeld auf die Trainerbank. Er übernimmt das Ruder von Thorsten Morzuch, der zuvor über 6 Jahre in der Ruhrmetropole tätig war. Für Friedrich ist es zwar die erste Trainerstation, allerdings dürfte er als langjähriger Spieler in Dortmund und Bochum über viel Erfahrung, was die Regionalliga angeht, verfügen.
Auch bei NOMA Iserlohn wechselt ein Spieler auf die Trainerbank. In dieser Saison steht Mattias Grothe noch im Kader von Phoenix Hagen und kämpft um den Klassenerhalt in der BBBL, in der nächsten Saison steht er dann in der Regionalliga an der Seitenlinie. Grothe besitzt bereits erste Erfahrungen als Trainer, betreut er doch bereits die JBBL-Mannschaft von Phoenix Hagen. In Iserlohn erhält Grothe einen 3-Jahres-Vertrag, an dem am Ende der Aufstieg in die Pro B stehen soll. Dabei soll allerdings überwiegend auf eigene Talente gesetzt werden.
Freie Posten
Auch die BG Dorsten peilt langfristig den Aufstieg in die Pro B an. Dieses muss sie allerdings ohne ihren langjährigen Trainer Alois Buschmann in Angriff nehmen. Buschmann ist von seinen Posten zurückgetreten, da laut eigenen Aussagen der Vorstand nicht hinter seinem Konzept für die nächste Saison steht. Als Jugendtrainer bleibt Buschmann der BG aber erhalten.
Etwas überraschend kam die Ankündigung der SG Sechtem den Vertrag mit Trainer Dusko Milic nicht zu verlängern. Immerhin beendete die SG als Aufsteiger die Saison auf einem sehr guten 5. Platz. Allerdings möchte Sechtem einen Trainer haben, der den zeitlichen Anforderungen für ein Regionalligateam besser entspricht. Und dieses kann Milic aufgrund seiner hauptberuflichen Tätigkeit leider nicht bieten.